Der Grampians Nationalpark

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Victoria ist der zweitkleinste Bundesstaat Australiens und war für uns von Interesse aus drei Gründen: die Sandbelt Golfplätze, Melbourne und die Great Ocean Road. Nachdem wir aber viel mehr Zeit in Victoria verbrachten, hatten wir die Gelegenheit mehr zu sehen. Natürlich liegt einer, der coolsten Städte Australien’s hier. Melbourne! Wir verbrachten einige Zeit am Anfang unserer Australien Reise und Pre-COVID in dieser fantastischen, vibranten Stadt, die auch für ihre Kaffeekultur bekannt ist. Außerdem besuchten wir Philip Island, Wilsons Promontory, die Bellarine Peninsula, Torquay und – was bei einem Besuch Australiens nicht fehlen darf – die Great Ocean Road! Doch wir stellten fest, dass auch der Grampians Nationalpark definitiv einen Besuch wert ist!

Der Grampians Nationalpark

Als wir hörten, dass die Grenze zu Süd Australien noch für mindestens drei Monate geschlossen bleiben würde, waren wir mehr als frustriert. Wir hatten schon alles, was wir in Victoria sehen wollten, gesehen. Zudem war es war kalt und regnerisch, wir vermissten unsere Familien und unsere Ersparnisse für die Weltreise wurde immer kleiner und kleiner. Die Idee zurück nach Deutschland zu reisen kam auf. Doch was dann? Wir hatten immerhin noch weitere Golfplätze, Kangaroo Island und Perth auf unserer Bucketlist! Ein ganzes Wochenende lang überlegten wir hin und her, was wir machen sollten. Und entschieden uns einen Monat in Victoria zu reisen und dann nochmal zu sehen, wo wir standen. Ein „Muss“ hatten wir noch nicht abgehakt, und das nahmen wir nun in Angriff. Den Grampians Nationalpark!

Grampians National Park
Grampians National Park

Unsere Anreise zum Grampians Nationalpark

Zunächst verbrachten wir drei Nächte am Lake Colac. In diesen drei Nächten rührten wir uns nicht vom Fleck; wir brauchten diese Zeit nach den vielen Lockdowns für uns. Zeit für unsere Gedanken. Und auch Zeit ein Buch zu lesen, Musik zu hören und Pläne zu schmieden. Der See bot sich dafür hervorragend an. Der Meredith Park Campingplatz im Norden des Sees ist kostenfrei, hat sehr saubere Toiletten, Picknick Tische und Feuerstellen. Definitiv eines der Campingplätze, die wir weiterempfehlen! Wir waren gerade mal 1,5 Stunden gefahren, mit einem kurzen Stop im Ort Colac, wo wir unsere Essensvorräte aufgestockt hatten. Weit waren wir nicht gekommen, aber uns gefiel es, stressfrei zu reisen, und zu halten, wo wir wollten.

Mit dem Vorhaben die Grampians zu sehen, fuhren wir anschließend weiter. Wir besuchten unterwegs den süßen Ort Ararat für einen Tag und fuhren dort zur One Hill Tree Plattform, das spektakuläre Aussichten über die Grampians bot. Wir hatten Glück, denn es war ein klarer Tag, so dass wir die imposanten Gebirgszüge schön sehen konnten.

Bevor man in den Grampians Nationalpark, “Gariwerd“ in der lokalen Aboriginal Sprache, einfährt, kann man Bunjil’s Shelter besuchen. Wir wollten unbedingt so viele Felsmalereien der Aborigines sehen, wie nur möglich. Klar, dass wir hier hielten.

Tip: vor dem Parkplatz des Bunjil’s Shelter liegt rechterhand ein einziger Campingplatz. Es ist erlaubt hier zu campen, es ist kostenfrei und man hat eine Feuerstelle und einen Picknicktisch. Ein Plumpsklo ist nur 100 m entfernt. Ein absolut traumhafter, ruhiger Schlafplatz inmitten von unberührter Natur! Wir haben die hier beheimateten Eastern Grey Kangaroos gesehen.

Parked up at the Bunjil Shelter
Parked up at the Bunjil Shelter

Exkurs Aboriginal Felsmalereien

Wenn du wie wir an Aboriginal Geschichte interessiert bist, musst du dir unbedingt die Felsmalereien anschauen. Wir hatten im Kakadu Nationalpark oder in den Flinders Ranges schon Aboriginal Kunst bewundern dürfen. Die Malereien in den Grampians waren aber unsere ersten in Victoria. Erst während wir die Stätten anschauten, erfuhren wir, dass die Gariwerd Gebirge (die Grampians) das Herz der Aboriginal Kultur in Victoria ist. Nirgends im südlichen Australien findet man mehr Felsmalereien als in dieser Gegend! Allerdings sind nur fünf davon zugänglich. Diese sind Bunjil’s Shelter, Gulgurn Manja Shelter, Ngamadjidj Shelter, Billimina Shelter und Manja Shelter.

Bunjil’s Shelter

Unweit von Stawell liegt Bunjil’s Shelter, die Höhle, die wir uns zuerst ansahen. Vom Parkplatz aus ist man in wenigen Minuten bereits an der umzäunten Höhle. Der kleine Aufstieg dorthin ist umringt von großen Felsbrocken, die allein schon eine Sehenswürdigkeit an sich sind.

Rocky path to Bunjil s Shelter
Rocky path to Bunjil s Shelter
Bunjil s Shelter
Bunjil s Shelter

Die erste Aboriginal Bevölkerung in den Grampians, malten ein Bild von Bunjil. Bunjil bedeutet übersetzt Keilschwanzadler. In einer Dreamtime Story ist Bunjil bekannt als der Schöpfer von allem, der nach vollendeter Arbeit sich in einen Adler verwandelte und heute noch fliegt. Bunjil’s Abbildung in der Höhle zeigt ihn mit zwei Dingos, seinen Helfern. Das Alter der Malerei ist leider nicht bekannt.

Bunjil and his Dingos
Bunjil and his Dingos

Gulgurn Manja Shelter

Über Schotterstraßen erreicht man den Hollow Mt. Carpark im nördlichen Teil der Grampians. Von hier aus geht es zum Gulgurn Manja Shelter. Der einfach begehbare und kurze Weg (ca. 1 km) zur Felsmalerei ist landschaftlich traumhaft. Die Schönheit eröffnet sich einem in voller Größe, wenn man vor den Felsen steht, umzingelt von unzähligen farbenprächtigen Pflanzen und dem endlosen Blick auf das Land.

Path to the Gulgurn Manja Shelter
Path to the Gulgurn Manja Shelter
Beautiful views at Gulgurn Manja Shelter
Beautiful views at Gulgurn Manja Shelter

Gulgurn Manja bedeutet übersetzt „Hände von jungen Leuten“. Die Malerei zeigt genau dies; viele junge Hände mehrerer Generationen sind abgebildet, allerdings seltsamerweise nur die rechte Hand. Auch Spuren eines Emus sind erkennbar. Leider ist die Bedeutung unbekannt. Das, was bekannt ist, wird in der Aboriginal Kultur von Generation zu Generation als Dreamtime Story weitergegeben und verweilt innerhalb ihrer Lebensgesellschaft, wie wir gelernt haben.

Gulgurn Manja Shelter Rock Paintings
Gulgurn Manja Shelter Rock Paintings
Emu Tracks at Gulgurn Manja Shelter
Emu Tracks at Gulgurn Manja Shelter

Ngamadjidj Shelter

Am Stapylton Campground befindet sich eine weitere Felsmalerei im Ngamadjidj Shelter. 300 m läuft man zu dieser hervorstechenden Kunst. Dargestellt sind weiße Figuren, weshalb Ngamadjidj Shelter auch „Höhle der Geister“ genannt wird. Die Besonderheit ist, dass hier mit weißem Ton, statt wie üblich mit roten Pigmenten, gemalt wurde. Leider ist auch hier das Alter und die Bedeutung der Malerei unbekannt.

Ngamadjidj Shelter White Rock Paintings
Ngamadjidj Shelter White Rock Paintings
Ngamadjidj Shelter
Ngamadjidj Shelter

Billimina Shelter

Der Billimina Shelter ist vom Buandik Picknickplatz aus erreichbar. Über einen teilweise mit Farn und Pflanzen überwuchernden Pfad gelangt man zum 1,1 km entfernten Unterschlupf der Aborigines. Dieser Weg dauert ungefähr 40 Minuten und bringt dich zum Billimina Shelter, einem überhängenden Felsen, der mit unzähligen Malereien bedeckt ist. Die Felsmalerei zeigt tausende horizontale rotfarbige Striche. Man vermutet, dass diese Striche die Anzahl der hier verbrachten Tage oder die Treffen, die hier stattfanden, darstellen. Auch sieht man Strichfiguren, was wir besonders aufregend fanden.

James admiring the Bilimina Rock Paintings
James admiring the Bilimina Rock Paintings
Bilimina Shelter
Bilimina Shelter
More Paintings at the Bilimina Shelter
More Paintings at the Bilimina Shelter

Auf dem Weg zum Billimina Shelter gibt es eine Abzweigung, die zum Buandik Wasserfall führt.

Buandik Waterfall
Buandik Waterfall

Tip: Genieß nach dieser kurzen Wanderung ein Picknick am dafür ausgerichteten Platz am Parkplatz. Wenn du Glück hast – wie wir – wirst du während du sitzt ein paar Kängurus vorbeihüpfen sehen.

Kurz vor dem Buandik Parkplatz gibt es sogar einen Campingplatz.

Citizen of the Grampians
Citizen of the Grampians

Manja Shelter

Weitere wenige Fahrminuten vom Billimina Shelter kommt man zum Manja Shelter.

The path to the Manja Shelter
The path to the Manja Shelter
Beautiful walk to the Manja Shelter
Beautiful walk to the Manja Shelter

Der Manjil Shelter empfanden wir für ganz besonders, zeigt er mehrere Handmalereien. Die Hand wurde auf den Felsen gelegt, die rote Ochre Farbe in den Mund genommen und auf die Hand geblasen. Auf diese Weise entstanden die Handmalereien. Auch sieht man Strichfiguren und Tierspuren.

Rock Paintings at the Manja Shelter
Rock Paintings at the Manja Shelter
Red Ochre Paintings at Manja Shelter
Red Ochre Paintings at Manja Shelter
Manja Shelter Grampians National Park
Manja Shelter Grampians National Park

Halls Gap – das Tor zu den Grampians

Nach einer Nacht am Bunjil’s Shelter fuhren wir in den Grampians National Park, um genau zu sein nach Halls Gap. Halls Gap ist ein kleiner, touristischer Ort, mit mehreren Campingplätzen, Eisdielen und anderen Geschäften. Im Halls Gap Informationscenter versorgten wir uns mit Reiseführern. Von hier aus ist man in wenigen Fahrminuten am Wonderland Parkplatz, von wo aus die meisten Wanderungen unternommen werden können.

Having a snack at the Wonderland Parking Lot
Having a snack at the Wonderland Parking Lot

Tip: Im Informationscenter kann man sich gegen $3 Gebühr eine heiße Dusche gönnen.

Halls Gap
Halls Gap

Nachdem wir die Reiseführer studiert hatten, entschlossen wir uns in den ersten Tagen den Pinnacle und Balcony Hike zu unternehmen.

Für unsere Übernachtung entschieden wir uns für den kostenlosen Campingplatz Plantation, den man über eine Schotterstraße erreicht.

The Way in to our free campground Plantation in the Grampians National Park
The Way in to our free campground Plantation in the Grampians National Park

Der Campingplatz ist ungefähr 12 km von Halls Gap entfernt, hat Plumpsklos und Eimer-Duschen. Es gibt keine Abfalleimer oder Küchen, aber diese einfache Übernachtungsmöglichkeit hat alles, was wir brauchen. Sogar Internet-Netz.

Plantation Campground
Plantation Campground
Coffee at the Plantation Campground
Coffee at the Plantation Campground
Shower and  Toilets at the Plantation Campground
Shower and Toilets at the Plantation Campground
Bucket Shower at the Plantation Campground
Bucket Shower at the Plantation Campground

Unsere Pinnacle Wanderung

Enthusiastisch starteten wir unsere erste Wanderung in den Grampians. Wenig vorbereitet, aber voller Tatendrang, wie immer, wenn wir uns für einen Hike entscheiden. Die ersten Meter führten uns über Steinfelsen, durchbrochen von Büschen. Nur wenige Schritte vom Parkplatz waren die Aussichten bereits spektakulär. Wir sahen hochragende Felswände, die sich dunkel neben uns auftürmten.

The Start of our Pinnacles Walk
The Start of our Pinnacles Walk

Staunend gingen wir weiter, immer bergauf. Nach einer Weile hörten wir Stimmen von anderen Wanderern, aber sie schienen so weit weg. Auch gab es keine gelben Wegweiser mehr auf unserer Route. Waren wir falsch abgebogen?

Are we on the right path?
Are we on the right path?

Die engen Pfade schienen nicht wie am Anfang, wo man noch eine Art Weg erkennen konnte. Na klar! Wir waren falsch abgebogen! Da die Gebüsche immer undurchdringlicher und die Steinpfade immer steiler und gefährlicher wurden, mussten wir umkehren. Wir drehten um und fanden dieses Mal den richtigen Weg, der uns zunächst zum Grand Canyon führte. Es muss einen Steinrutsch gegeben haben, denn der Weg hinunter zum Grand Canyon war leider abgesperrt.

Unfortunately the Grand Canyon was closed
Unfortunately the Grand Canyon was closed

Wir liefen weiter und ich wußte bereits, dass dieser steile Weg mir Muskelkater in den Schienbeinen bescheren würde. Und ich hatte Durst! Wir hatten tatsächlich unser Wasser in unserem Campervan vergessen! Als wir am Parkplatz ankamen, waren wir so freudig auf das Kommende, dass wir zwar die Kamera gepackt hatten, aber sonst nichts. Als wir den Bridal Veils Falls sahen, war das genau das Richtige für eine Erfrischung. Wir haben das Wasser zwar nicht getrunken, aber zumindest unsere Gesichter gewaschen, was sehr wohltuend war.

Refreshing Bridal Veil Waterfall
Refreshing Bridal Veil Waterfall
Bridal Veil Falls at the Pinnacles Walk
Bridal Veil Falls at the Pinnacles Walk

Eine lange Wanderung

Wir waren jetzt schon ein wenig müde, das Herumsitzen im Lockdown hatte uns nicht so gut getan was Kondition betrifft. Aber wir waren ja schon halb am Gipfel. Dachten wir! Ein Pärchen kam uns entgegen, wir unterhielten uns ein wenig und erfuhren dabei auch, dass es noch ein ganzes Stück bis zur Halbzeit der Route war. Als wir weiterliefen, merkte ich, dass bei uns beiden der anfängliche Enthusiasmus zu schwinden begann. Wir liefen und liefen und es ging immer weiter bergauf. Schließlich erreichten wir eine relativ ebene Gegend und wir konnten die Berge und das Tal um uns herum sehen.

Pinnacle Hike at the Grampians National Park
Pinnacle Hike at the Grampians National Park

Wie wunderschön das war! Wir hörten Vögel zwitschern und sahen hübsche gelbe Blumen blühen. Auf unserem Rückweg wollten wir hier für ein Weilchen sitzen und alles in uns aufsaugen. Für jetzt hatten wir aber unser Ziel vor Augen: den Pinnacle Lookout! Weiter ging’s, bis wir ein Schild sahen. Silent Street!

Der Weg verengte sich drastisch. Vor uns eröffnete sich ein dunkler Korridor. Links und rechts von uns waren dunkle Felswände, die sich wie Hochhäuser neben dem Pfad auftürmten.

Silent Street
Silent Street
Adventurer James
James, the adventurer
Playing along
Playing along

Am Anfang etwas mulmig und mit gemischten Gefühlen, fanden wir die Silent Street schon Sekunden später das Beste an dieser Wanderung! So etwas hatten wir noch nie gesehen. Eine senkrechte Holztreppe führte uns dann am Ende aus der Silent Street heraus und es waren nur noch ein paar Minuten, bis wir es zu unserem Ziel schafften.

Going through the Silent Street
Going through the Silent Street
Walking inbetween rocks
Walking inbetween rocks
What a fun walk
What a fun walk
Made it
Made it

Der Pinnacle Lookout

Wir hatten es bis zum Pinnacle Lookout durchgehalten. Unsere Belohnung war ein atemberaubender Blick auf das unter uns liegende Land und einem See, der dunkelblau in der Ferne lag.

Happy at the Pinnacle Lookout
Happy at the Pinnacle Lookout

Die Plattform selbst war so gebaut, dass man quasi das Nichts unter sich hat. Für mich mit meiner Höhenangst war das eine weitere Mutprobe, die ich zum Glück bewältigte. Ich war schließlich nicht den ganzen Weg hier hochgelaufen, um dann nicht die letzten Schritte zum Lookout zu nehmen! Und der atemberaubende Ausblick war es definitiv so wert!

We made it to the Pinnacle Lookout
We made it to the Pinnacle Lookout
At the Pinnacle Lookout
At the Pinnacle Lookout
Enjoying the Views at the Pinnacles
Enjoying the Views at the Pinnacles

Glücklich traten wir nach einer Weile den Abstieg an. Wir schossen ein paar mehr Fotos in der Silent Street und lauschten dem hübschen Vogelgesang, der uns bei unserer Wanderung begleitete. Der Abstieg war erwartungsgemäß einfacher und schneller, auch wenn dieses Mal sich unsere Knie bemerkbar machten.

On the way back from the Pinnacle Lookout
On the way back from the Pinnacle Lookout

Aber unsere Entscheidung stand fest. Wir hatten die Pinnacle Lookout Wanderung so genossen, dass wir morgen die zweite harte Wanderung zu den Balconies auf uns nehmen wollten! Egal mit welchem Muskelkater und schmerzenden Beinen wir aufwachen würden.

What a fantastic day at the Pinnacle Walk in the Grampians
What a fantastic day at the Pinnacle Walk in the Grampians

Die Balconies

Am nächsten Morgen – wie erwartet – tat uns alles weh. Die Pinnacle Lookout Wanderung war doch etwas anders und anstrengender als 18-Loch Golf zu spielen. Aber wir hatten uns fest vorgenommen die zweite Wanderung zu unternehmen. Und wir wollten uns nicht eingestehen, dass wir „ein wenig“ vom Vortag litten. Wir stärkten uns mit einem kleinen Frühstück machten uns auf zu den Balconies. Wir fuhren zum Reed Parkplatz und stiefelten direkt los. Nach einigen Meter merkten wir, dass diese Wanderung nichts im Vergleich zu den Pinnacles war! Eher ein schöner Spaziergang im Sonnenschein! Über einen orangefarbenen sandigen Pfad ging es einen Kilometer zur Aussichtsplattform.

Nice stroll at the Balconies
Nice stroll at the Balconies
One of the Lookouts at the Balconies
One of the Lookouts at the Balconies

Auch, wenn der Weg zu den Balconies im Vergleich zum vorherigen Tag sehr einfach war: die Aussicht, die wir hatten, war wieder absolut spektakulär! Wir hielten uns hier eine Weile auf und genossen die wunderschöne Landschaft, bis es Zeit war zurückzukehren.

Views from the Balconies
Views from the Balconies
The Balconies
The Balconies
Beautiful nature at the Balconies
Beautiful nature at the Balconies
We made it to the Balconies
We made it to the Balconies

MacKenzie Falls

Die Wanderung zu den Balconies hatte nicht allzuviel Zeit in Anspruch genommen. Hatten wir knapp über drei Stunden in den Pinnacles verbracht, so waren wir hier schon nach einer Stunde fertig gewesen. Wir hatten ca. eine halbe Stunde für den Hin-und Rückweg benötigt, und blieben eine weitere halbe Stunde, um die faszinierende Aussicht zu genießen. Daher beschlossen wir noch zu den MacKenzie Falls zu fahren. Die Fahrt dorthin von den Balconies aus dauerte ungefähr zwanzig Minuten.

Mackenzie Falls
Mackenzie Falls

Es gibt mehrere Aussichtspunkte an den MacKenzie Falls. Wir liefen zuerst zum Cranages Lookout, dann zum Broken Falls Lookout.

Lookouts at the Mackenzie Falls
Lookouts at the Mackenzie Falls

Dort sahen wir ein Schild, dass man direkt zum Pool des Wasserfalls hinunterlaufen kann. „Warnung! Steiler Weg, 260 anstrengende Schritte“. Warum nicht, dachten wir und begangen den Abstieg. Wir waren schließlich den Pinnacle Lookout Weg gelaufen und fühlten uns wie echte Hiker. Nach ein paar Minuten kam uns eine Familie entgegen, die uns schwitzend und atemlos ein „Genießt den Weg hinunter!“ entgegenriefen. Wir wußten ganz genau, was sie meinten!

A looooong way down to the Pool of the Mackenzie Falls
A looooong way down to the Pool of the Mackenzie Falls

Unten angekommen erwartete uns eine Überraschung. Wir sahen einen Regenbogen am Wasserfall! Er war wunderschön anzuschauen. Wir konnten unsere Blicke nicht davon lösen und blieben eine ganze Weile. Widerwillig traten wir den Rückweg an, den wir nur langsam und mit vielen Pausen bewältigten.

Rainbow at the Mackenzie Falls
Rainbow at the Mackenzie Falls
Beautiful looking rainbow at the Mackenzie Falls
Beautiful looking rainbow at the Mackenzie Falls
Making our way back up
Making our way back up

Zusätzliche Wanderungen

In den Grampians gibt es aber definitiv noch viel mehr Wanderungen, die man unternehmen kann. Eine weitere Wanderung, die uns empfohlen wurde, ist Mt. Hollow. Es soll einer der schönsten Wanderungen in den Grampians sein. Der Nationalpark ist auch bekannt für seine sehr guten Felskletter-Möglichkeiten.

Du siehst, es gibt für jeden etwas und einen Ausflug in den Grampians Nationalpark legen wir dir auf jeden Fall ans Herz. Obwohl wir nicht die größten Wanderer sind, hat uns die Zeit im Grampians Nationalpark so gut gefallen, dass wir nicht ausschließen zurückzukehren und die ein oder andere Wanderung mehr in Angriff zu nehmen.

Pinnacles Lookout Hike
Pinnacles Lookout Hike

Zusammenfassung Links

Wilsons Promontory

Bellarine Peninsula

18-Loch Golf -> Quick Pars

Die besten Sehenswürdigkeiten Torquay

Philip Island

Great Ocean Road

Sightseeing in MelbourneKaffeekultur in Melbourne

Admiring Rock Paintings at the Grampians National Park
Admiring Rock Paintings at the Grampians National Park

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