erste Tage in San Diego

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Erste Tage in San Diego! Als allererstes muss ich sagen, wie unglaublich es ist, dass immer Ferienzeiten so schnell vergehen. Kennt ihr das? Da sitzt du im Büro und die Zeit scheint stillzustehen. Sobald man aber Urlaub hat… fühlt es sich so an als würden zwei Wochen eher zwei Tagen im Büro gleichen. Wenn wir unsere Familie in den USA besuchen, bleiben wir i.d.R. die ganze Zeit bei ihnen. Dieses Mal, dank der Tatsache, dass wir mehr Zeit haben, hatten wir einen Urlaub im Urlaub gebucht. Zwei Wochen Kalifornien! Yeah! 8 Tage davon verbrachten wir im sonnigen San Diego, eine Stadt, die wir jedem nur wärmstens ans Herz legen können. Lies über unsere ersten Tage in San Diego – einer traumhaften Surf-Stadt mit super Atmosphäre!

Schönste Sonnenuntergänge
erste Tage in San Diego
Schönste Sonnenuntergänge – erste Tage in San Diego

Zurück in San Diego

James hat in San Diego studiert und wir wollten seitdem wir uns kennen zusammen hin. Hat nur 10 Jahre gedauert bis wir es geschafft haben!

Seit seiner Studienzeit, hat sich einiges verändert und er freute sich mindestens genauso sehr wie ich nach San Diego zu kommen.

Wir sind angekommen ohne einen wirklichen Plan zu haben und wollten uns einfach treiben lassen. Das geht sehr gut in San Diego.

#Tag 1 in San Diego

Am ersten Tag waren wir am Mission und Pacific Beach und sind nur rumgeschlendert, haben Fotos gemacht und die Atmosphäre und das tolle Wetter genossen.

San Diego ist eine sehr aktive Stadt. Schon auf dem Weg zur Strandpromenade kamen uns Leute auf ihren Skateboards entgegen, unterm Arm ein Surfboard. Für uns der Inbegriff von Freiheit.

Mission und Pacific Beach sind zwei Strände, die ineinander übergehen. Sie sind so, wie wir uns einen typischen kalifornischen Strand vorstellen. Hell, lang und voll mit sportlichen und glücklichen Menschen.

Ein wundervoller Ort um einen Urlaub zu verbringen.

Endlose Strände
erste Tage in San Diego
Endlose Strände – erste Tage in San Diego

Am Abend waren wir in einer gemütlichen Brewery. Das Beste: die Brauerei war um die Ecke von unserem Stay, so mussten wir nicht mal fahren und konnten mit ruhigem Gewissen ein Bierchen trinken.

Ich selber bin kein IPA Fan, wohingegen James gern alle verschiedenen Sorten ausprobiert und das Meiste davon auch mag.

Mein Favorit war ein Scottish Ale, das vom Geschmack her eher Richtung Guiness ging. Empfehlenswert für alle, die es nicht gern so „hoppy“ mögen.

Erste Tage in San Diego
Erste Tage in San Diego

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft hatten wir in einem kleinen Trailer gebucht. Wir wollen irgendwann mal eine Europa Tour im Camper machen und das war die Gelegenheit für uns zu sehen, ob wir auf kleinem Raum „bestehen“. 

Leider hat unser Airbnb Host den Titel „Superhost“ anscheinend gewonnen. Aus irgendwelchen Gründen war sie nicht happy mit uns und hat uns das bei jeder Gelegenheit spüren lassen. Zuzüglich zu vielen anderen Sachen, aber das ist eine andere Geschichte. Am letzten Tag hat sie uns leider nicht mal verabschiedet.

Abgesehen davon, war die Zeit im Camper wirklich toll. Auch wenn ich schöne Hotels liebe, kann ich nun mit gutem Gewissen „JA“ zum Camper sagen.

Alle, die bereits das Vanlife genießen, können uns gerne hier ihre Blog Links im Kommentarfeld hinterlassen, wir würden sehr gern mehr darüber lesen.

Our Camper for the week!
Our Camper for the week!

#Tag 2 in San Diego

Am nächsten Morgen lachte die Sonne uns ins Gesicht, was uns wiederum ein Lächeln zauberte.

Nach vielen Tagen Regen in Oregon, war das eine willkommene Abwechslung. Und mal ehrlich, wer liebt es nicht, von der Sonne gekitzelt zu werden?!

Wir starteten den Tag mit einem kleinen (aber sehr teurem) Frühstück in einem neuseeländischen Restaurant. An die Preise musste ich mich erst gewöhnen.

Lecker Breakfast
Lecker Breakfast
Aber, first coffee!
Aber, first coffee!
Zwei Frühstück, ein Kaffe und ein Mimosa im Angebot
Zwei Frühstück, ein Kaffe und ein Mimosa im Angebot

Dann ging es nochmal zum Mission Beach und wir besuchten auch Belmont Park, der direkt dort an der Promenade liegt.

Belmont Park ist ein kleiner Amusement Park mit vielen Restaurants, Candy Shops und einer Achterbahn.

Wir hielten uns hier allerdings nicht allzu lange auf. Vor Sonnenuntergang wollten wir noch Fotos vom Pier in Pacific Beach machen. Gesagt, getan.

The Giant Dipper
The Giant Dipper

Ein kleiner Tip

Ein Tip, den man immer beherzigen sollte: kehre niemals den Rücken dem Ozean zu!

Und: achte auf deine Füße.. Ich war so versunken in Fotos schießen, dass ich eine Welle gar nicht mitbekommen habe und knöcheltief pitschnass wurde. Wir mussten daher den Abend vorerst beenden und zurück zum „Zimmer“ fahren, damit ich mir trockene Sachen anziehen konnte.

Pacific Beach
Pacific Beach

Am Abend liefen wir etwas im Gaslamp Quarter herum. Die kleinen Neighborhoods gefallen uns allerdings besser, daher gibt zu Gaslamp nicht viel zu sagen.

Gaslamp Quarter
Gaslamp Quarter

Training gefällig?

Wer Lust auf Training hat, kann sich am Convention Center an den „Stairs of Pain“ austoben.

Uns fielen die Treppen auf, weil sie von Weitem sehr hübsch aussahen. Weiß und hell beleuchtet.

Erst als wir hingelaufen waren, sahen wir die Sportfanatiker, die die Stufen hoch und runter rannten und dann jeweils oben und unten push ups und andere Übungen absolvierten.

Wir hatten ein kleines Video gedreht, in dem ich sage, dass wir hätten Chips und Popcorn mitbringen sollen. James fand das aber nicht so nett von mir 😀

Stairs of Pain
Stairs of Pain

Wer Lust auf Training hat, kann sich am Convention Center an den „Stairs of Pain“ austoben.

Uns fielen die Treppen auf, weil sie von Weitem sehr hübsch aussahen. Weiß und hell beleuchtet.

Erst als wir hingelaufen waren, sahen wir die Sportfanatiker, die die Stufen hoch und runter rannten und dann jeweils oben und unten push ups und andere Übungen absolvierten.

Wir hatten ein kleines Video gedreht, in dem ich sage, dass wir hätten Chips und Popcorn mitbringen sollen. James fand das aber nicht so nett von mir 😀

So ging unser zweiter Tag in San Diego zu Ende und wir fielen glücklich und zufrieden in unser Camper-Bett.

#Tag 3 in San Diego

Vor einigen Jahren waren wir in Nord-Irland und ich habe trotz Höhenangst die Carrick-a-Rede Rope Bridge bezwungen. Seitdem stehen Brücken relativ hoch auf meiner „to do“ Liste im Urlaub.

In San Diego gibt es auch eine wunderschöne, wenn auch nicht so gefährlich ausschauende Hängebrücke, die wir natürlich besucht haben.

Hängebrücke
Hängebrücke

Wer gern an der Spruce Street Footbridge Fotos machen möchte, findet diese an der gleichnamigen Straße: Spruce St & First Av.!

Die Brücke ist längst kein Geheimnis mehr, aber immernoch absolut einen Besuch wert.

Entworfen wurde sie um Passanten den Weg über eine tiefe Schlucht zu ermöglichen, so dass sie nicht mehr von den Straßenbahnnetzen, die sich auf der vierten und fünften Allee befanden, abgegrenzt waren.

Foto-Spaß an der Suspension Bridge
Foto-Spaß an der Suspension Bridge
Mein Fotomodell
Mein Fotomodell

Loma Club

Ein weiteres Highlight des Tages war unser Besuch im Loma Club. Ein 9-Loch Golfplatz, den wir bespielen durften. James hat hier bald mehr Informationen zum Club.

Wir hatten uns im Vorfeld vorgestellt und als wir den General Manager des Clubs für ein Interview trafen, erzählte er uns, wie sehr ihm unsere Geschichte gefallen hat und dass er selbst für sechs Monate unterwegs auf Reisen war. Ich habe mich so sehr gefreut, dass er nicht nur den „Golfing Part“ in uns gesehen hat, sondern, dass wir ihn an seine Reisezeit erinnert haben.

The Loma Club
The Loma Club

Eine beliebte Stelle für Sonnenuntergänge, neben den ganzen Piers und Stränden in SD, sind die Sunset Cliffs. Unser Weg führte uns nach dem Golfen dorthin, allerdings waren wir etwas zu früh und beschlossen, weiterzufahren. In Pont Loma befindet sich ein Leuchtturm und der Cabrillo Monument, was wir gern sehen wollten.

Das Monument wurde zu Ehren von Juan Rodríguez Cabrillo errichtet, der im Jahr 1542 als erster Europäer an der Westküste Nordamerikas landete.  

Leider wurde uns wegen des Government Shut downs der Zutritt verwehrt.

Sunset Cliffs
Sunset Cliffs

Der Weg zum Monument führt an der White Road vorbei. Hier befindet sich der Militärfriedhof Fort Rosecrans National.

Hier sind Militärpersonal, Veteranen und Angehörige begraben. Der Friedhof erstreckt sich kilometerweit, wir konnten gar nicht schätzen, wie viele Gräber es sein müssen.

Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies hier tun Militärfriedhof.

Fort Rosecrans National
Fort Rosecrans National

Sonnenuntergang in San Diego

Zurück ging es dann zu Ocean Beach zum Sonnenuntergang. Und ein weiterer wundervoller Tag ging zu Ende.

Wenn du wissen willst, wie wir unsere letzten Tage in San Diego verbracht haben, lies unbedingt Unser Slow Travel San Diego!

Ready for the sunset
Ready for the sunset

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