Gestrandet am Toba See

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Es gibt sicher Schlimmeres als am Toba See gestrandet zu sein.
Wie und warum wir in Toba “strandeten”, dazu muss ich ein wenig ausholen.

Die Geschichte

Als wir ein paar unserer Flüge für unsere Reise buchten, waren wir, zugegeben, im Rausch.
So kam es, dass wir für Sumatra einen ganzen Monat ein beräumten, ohne vorher überlegt zu haben, was wir genau machen wollen.
Nun… wir würden sagen, die Überlegung kam etwas zu spät.
Macht nichts, wir finden sicher genug zu tun und ein paar Tage Erholung und Nichts tun, ist ja auch nicht schlecht, dachten wir.
Schnell hatten wir eine grosse Liste zusammen, was wir sehen und machen wollten.

Als wir ein paar unserer Flüge für unsere Reise buchten, waren wir, zugegeben, im Rausch.
So kam es, dass wir für Sumatra einen ganzen Monat ein beräumten, ohne vorher überlegt zu haben, was wir genau machen wollen.
Nun… wir würden sagen, die Überlegung kam etwas zu spät.
Macht nichts, wir finden sicher genug zu tun und ein paar Tage Erholung und Nichts tun, ist ja auch nicht schlecht, dachten wir.
Schnell hatten wir eine grosse Liste zusammen, was wir sehen und machen wollten.

Things we wanted to see
Things we wanted to see

Wer unsere Blogs über Medan und Bukit Lawang gelesen hat, weiss, dass wir nicht viel gemacht haben. Zumindest nicht annähernd, was wir auf Google maps gepinnt hatten und vor hatten.
Was mich wieder an den Anfang führt…

Fraud

Als wir in Medan waren, stellten wir eine Ausgabe unserer Kreditkarte fest, die wir so nicht getätigt hatten.
Vor allem nicht von Paris aus!

Nach einigem Hin und Her mit unserer Bank und einer erneuten Abbuchung aus Paris, liessen wir unsere (einzige) Kreditkarte sperren.
Da saßen wir nun in Medan, ohne Kreditkarte und nur noch wenig Bargeld in der Hand.
Es waren Unmengen an Emails und Überlegungen bis wir alles einigermassen gemanagt hatten und überlegt hatten, wie wir an neue Kreditkarten kommen. Wir wussten am Anfang nicht, dass diese außerhalb von Deutschland nicht versendet werden, was alles ein klein wenig schwieriger machte.

Zum Glück kam ich auf die Idee Sara und Marco von Love and Compass anzuschreiben. Da ich ein großer Fan von den Beiden bin, wusste ich zufällig, dass sie gerade in Deutschland für ihre Buchveröffentlichung
(„Love & Compass: Mit dem Laptop um die Welt – erfolgreich, frei und glücklich als digitaler Nomade“) sind, und im Mai wieder nach Kuala Lumpur kommen (ähm…nein, ich bin kein Stalker… nur aktiv auf Instagram ).

Dank den Beiden werden wir unsere neue Kreditkarte sicher bekommen.

Aber zurück nach Sumatra:

Leider kann man in Sumatra nur max. 125 EUR abheben. Wir hatten noch unsere Debitkarte, zum Glück, mit der wir nun diese kleinen Summen abheben.
Doch das geht nur mit jeweils hohen Gebühren. Wenn man ein bestimmtes Tagesbudget hat und damit haushalten muss, kann so eine Gebühr – auch, wenn sie niedrig erscheint – gehörig weh tun.
Die Langreisenden unter euch wissen, was wir meinen.

Besser am See

Lake Toba
Lake Toba

So kam es, dass wir von der Stadt an den See Toba fuhren, und uns entschieden, hier zu bleiben.
Hotels und Essen müssen wir eh zahlen. Aber da die Transfers in Sumatra immer sehr teuer sind, haben wir unsere Liste auf Medan, Bukit Lawang und Lake Toba beschränkt.
Auf diese Weise sparen wir uns die Fahrten und somit einige Bankgebühren..

Das ist die kleine Geschichte, warum wir statt Sumatra zu erobern, am Toba See gestrandet sind und gezwungen ungezwungen eine kleine Pause auf der wunderschönen Insel Samosir einlegten.

Beautiful sunsets at Lake Toba
Beautiful sunsets at Lake Toba
There are worse places to be stucked at
There are worse places to be stucked at

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