Unsere Highlights von Northland

Unsere Highlights von Northland in Neuseeland führten uns acht Tage lang von Auckland bis hoch zum Cape Reinga und zurück.

Das erste Mal hatten wir einen Camper geliehen und es sollte insgesamt fast drei Monate mobil durch Neuseeland gehen.

Scenic stops Life in a Camper
Scenic stops Life in a Camper

Vorneweg: wir haben für den Norden weit länger gebraucht als geplant war. Und das obwohl wir vieles kurzerhand gestrichen haben bzw. nur kurz angefahren haben.

Die ersten Tage mussten wir uns erstmal an unseren Camper, den wir Lorna getauft haben nach einer Freundin von uns, gewöhnen.

Unsere Route von Auckland nach Cape Reinga und zurück

Unsere Route startete in Auckland und führte uns bis zum nord-westlichsten Zipfel Neuseelands, nach Cape Reinga.

So sah unsere Route aus:

1.Piha

2.Waipu

3.Kaitaia

4.Houhora

5. Te Paki

6.Tapotupotu Beach

7. Cape Reinga

8. Rarawa Beach

9.Mangonui

Einige unserer Highlights in Northland

1.Piha Beach

Nachdem wir unseren Camper abgeholt hatten, gingen wir erstmal einkaufen, damit wir uns die nächsten Tage verpflegen konnten.

Tip: am Günstigsten kauft man bei PaknSave ein. Hier gibt es mit dem Kassenzettel auch einen Gutschein mit Prozenten für Sprit. Beachtet, dass ihr diese Gutscheine nur an diesem einen PaknSave, an dem ihr eingekauft habt, einlösen könnt und auch terminlich gebunden seid.

Vom Supermarkt ging es zum Piha Beach, wo man den Lion Rock besteigen kann. Es ist ein sehr leichter Aufstieg und man wird mit phänomenalen Ausblicken belohnt. Was für ein Start in unser Camperlife und unserer Neuseeland Rundreise!!

View from Lion Rock Northland
View from Lion Rock Northland

Nachdem wir genügend Bilder aufgenommen hatten, rissen wir uns schweren Herzens los und fuhren nach Muriwai Beach, unsererm ersten Campground.

Zugegeben, unser erster Campground war teurer als unser Budget erlaubt, aber wir wollten uns langsam rantasten und fühlten uns so zum Einstieg sicherer.

Für 44 $ bekamen wir sehr saubere Toiletten und Duschen, kostenfreies WiFi, das allerdings leider nur in der Küche funktionierte, Strom, Wasser für den Camper und einen gigantischen Blick aufs Meer. Da es fürchterlich stürmte und wir recht spät im Dunkeln ankamen, sahen wir das Meer erst am nächsten Tag.

Check-In war unkompliziert und schnell und bis 12 Uhr mittags sollten wir am nächsten Tag wieder auschecken. Genug Zeit für einen kurzen Blick auf den Strand. Es regnete immernoch stark, so dass wir uns entschlossen, weiterzufahren.

Muriwai Beach Golf fiel leider buchstäblich ins Wasser.

First Stop in Piha Northland
First Stop in Piha Northland

2.Waipu

Waipu war auf unserer Liste, weil wir hier einen Golfplatz bespielen wollten. So fuhren wir den Golfplatz direkt an und dies war für uns ein weiteres Highlight. Denn hier hatten wir eine sagenhafte Bucht mit Blick auf Felsen, die Namen trugen, wie z.B. The Hen oder Sail Rock. Wir spielten 9 Loch, es regnete heftigst und wir mussten uns eingestehen, dass das wenig Sinn machte. Wir brachen ab. Durchnässt gingen wir zu unserer Lorna und verbrachten die Nacht in Waipu.

Nach unserer Northland Rundreise auf dem Weg zurück nach Auckland kamen wir übrigens nochmal her um die restlichen 9 hole zu bespielen und blieben gleich zwei Nächte, so dass wir Zeit hatten, für einen ausgiebigen Strandspaziergang, uns sehr nett mit Aaron, dem Golf Manager unterhielten und diesen umwerfenden Ausblick ein bißchen länger genießen konnten.

Walking from the Golf Course to the Beach in Waipu
Walking from the Golf Course to the Beach in Waipu
From the Golf Course to the Beach in Waipu
From the Golf Course to the Beach in Waipu

Wer hier spielt wird nicht nur mit einem echt schönen Golfplatz und atemberaubender Aussicht belohnt, sondern auch mit regelmäßig auftauchenden wunderschönen Regenbögen. Und wer hier nicht spielt, bekommt all das, nur eben ohne Golfplatz 😊

Found a Sand Dollar at Waipu Beach
Found a Sand Dollar at Waipu Beach

3.Kaitaia

Unsere Weiterfahrt führte uns über Kaitaia. Der Weg dorthin war nicht nur mit traumhaften Ausblicken auf Natur gepflastert, sondern auch mit Kühen und Schafen soweit das Auge reicht. Diesen Ausblick habe ich mir auf jeden Fall hart verdient. Die Straßen waren so eng und kurvig, dass es meinem Magen nicht so gut ging. Aber ich schaffte es ohne Zwischenfälle. James bugsierte uns sicher in die Stadt, wo wir erstmal eine Ladung Wäsche wuschen und uns dann auf unseren $10 Campground einfanden. Ein eingezäunter Fleck Wiese inmitten der Stadt. Zum Glück war noch ein anderer Camper da, so dass ich beruhigt in einen tiefen Schlaf verfiel. Der nächste Morgen hielt eine Überraschung für uns bereit. Wir wachten auf, weil sich der Camper etwas bewegte und wir Geräusche hörten. So lugten wir, noch liegend, aus dem Fenster und konnten unseren Augen kaum trauen. Eine Horde Kühe! Was für eine Freude, denn so etwas hatten wir weder erwartet noch je zuvor erlebt.

Tip: wir benutzen die App „Campermate“ und „Wikimate“ um unsere Campgrounds zu finden. Die Apps sind kostenfrei, wer mehr features möchte, kann dies in einer käuflichen Version ebenfalls haben.

Waking up with cows

4.Houhora

Über Pukinai fuhren wir Richtung Houhora. Einen Stop legten wir in „Unearthed“ ein, ein Souvenirshop mit dem Giant Stairway. Beeindruckend!

Die Fahrten mit dem Camper in diesen kurvigen Straßen dauerten länger als gedacht, aber wir versüßten uns die Zeit. Mit einem Eis zum Beispiel.

Homemade Icecream with fresh berries
Homemade Icecream with fresh berries

Oder mit einem Kauf von Avocados, die an einem kleinen Wellblech-Stand am Straßenrand zu finden waren. Mit einem Hinweis auf den Preis und einer kleinen Kasse, in der man das Geld einwirft. Eine Honesty Box, wie beim Golfen.

Buying Avocado
Buying Avocado

Am Nachmittag kamen wir in Houhora an, genauer gesagt am Houhora Golfplatz. Hier spielten wir 9-Loch und lernten im Clubhaus eine lustige Truppe kennen. Alles Golfmitglieder dieses Golfplatzes. Wir wurden auf ein Bier eingeladen und hatten einen feucht fröhlichen Abend mit Charakteren aus Houhora.

Honorary Social Members
Honorary Social Members

Kevin, einer unserer neuen Freunde, hatte uns für den nächsten Morgen eingeladen, damit wir duschen können, wenn wir wollen. Wir nahmen dankend an und lernten so am nächsten Tag auch seine sehr nette Frau Denise kennen.

Nach einer heißen Dusche, Kaffee und Toast, das Denise uns vorbereitet hatte, ging es weiter auf unserer Reise.

Vielen lieben Dank Kevin & Denise für eure Güte und Gastfreundschaft!

Kevin, Denise and us
Kevin, Denise and us

5.Te Paki

Wir hatten für Northland insgesamt vier Tage eingeplant, mussten uns aber eingestehen, dass wir das nicht einhalten konnten. Da wir eh „in Zeitverzug“ waren, entschlossen wir uns, einen Zwischenstop in Te Paki einzulegen. Hier sind die Giant Sand Dunes, die einfach so schön sind, dass wir am Liebsten geblieben wären und das Sandboarding ausprobiert hätten. Direkt an den Dünen kann man sich ein Board für $15 ausleihen. Wäre sicher ein Mordsspaß gewesen die Dünen runterzuschlittern, aber wir begnügten uns mit ein paar Fotos und machten uns dann auf die Weiterfahrt nach Cape Reinga.

Übrigens: Te Paki ist Teil des 90 Miles Beach.

Te Paki Sand Dunes
Te Paki Sand Dunes

6.Tapotupotu Beach

Am Cape Reinga angekommen fing es zu regnen an. Unser nächster Campground war nicht allzu weit entfernt, so kam es, dass wir weiterfuhren und das Kap auf den nächsten Morgen verlegten.

Tapotupotu ist einer unserer schönsten Campgrounds soweit gewesen. Im Grünen gelegen und direkt am Meer. Wir kamen auch nicht im Dunkeln an wie sonst und hatten so Zeit für einen Strandspaziergang, kochten das erste Mal in unserem Camper und genossen unser Abendessen mit einem Gläschen Weißwein und Blick auf das Meer.

We love our Camper Life
We love our Camper Life
One of our best campgrounds in Northland
One of our best campgrounds in Northland

Halbzeit unserer Northland Rundreise

7. Cape Reinga

Hier hielten wir uns, neben Rarawa Beach, am längsten auf.

Am Cape Reinga treffen der nord-östlich liegende Pazifik und die westlich liegende Tasmanische See zusammen. Wenn man oben am Berg steht, hat man den Blick im Westen auf die Sanddünen von Te Paki, vor sich die starken Wellen, wo die zwei Meere aufeinandertreffen und im Osten den Blick über Tapotupotu.

Cape Reinga
Cape Reinga
The Sand Dunes to the left of Cape Reinga
The Sand Dunes to the left of Cape Reinga
Where the Pacific meets the Tasman Sea
Where the Pacific meets the Tasman Sea

Der Leuchtturm ist ein tolles Fotomotiv und der Weg dorthin mit kleinen Holztafeln gepflastert, die Geschichte erzählen oder die Pflanzen und Bäume, an denen man vorbeiläuft, erklären.

The Lighthouse of Cape Reinga
The Lighthouse of Cape Reinga

Unten am Kap steht ein Pohutukawa Baum, der lt. Legende das Tor für verstorbene Maori zurück zu ihrem Heimatland Hawaiki sein soll.

Cape Reinga ist eine heilige Maori Stätte und das Essen hier ist verboten.

The most north-western tip of New Zealand
The most north-western tip of New Zealand

8.Rarawa Beach

Neben Cape Reinga DAS Highlight für uns! Ein so weißer Sandstrand, dass wir eine Sonnenbrille gebraucht hätten. Und kein Mensch weit und breit. Wir genossen diesen himmlischen Strand für uns zu haben, rannten zum Wasser und zurück, sprangen herum und freuten uns wie kleine Kinder.

Happy like kids
Happy like kids

Ein weiterer Spaßfaktor war, dass der Sand quietschte, wenn man darauf schlitterte. Ich muss nicht erwähnen, dass wir das bis zum Umfallen testeten. Endlich hatten wir auch Zeit und Muse ein paar Fotos von uns zu machen. Nach einer Weile fuhren wir dann weiter, legten einen kurzen Stop in Henderson Bay ein, bevor es zur Matawi Bay ging.

Rarawa Beach
Rarawa Beach
Beautiful Rarawa Beach
Beautiful Rarawa Beach

9.Mangonui

Mangonui war so gar nicht geplant, aber wir hatten etwas von „weltbesten“ Fish&Chips gelesen. Und da es quasi auf dem Weg zu unserem nächsten Campground lag, beschlossen wir, uns selbst eine Meinung zu bilden. Wir müssen sagen, es hat fantastisch geschmeckt und der kleine Umweg war es definitiv wert.

Short Dinner break in Mangonui
Short Dinner break in Mangonui
World Famous Fish & Chips in Mangonui
World Famous Fish & Chips in Mangonui

Nach dieser ersten unvergesslichen Woche ging es dann wieder Richtung Auckland, von wo aus wir den Rest der Nord-Insel erkunden sollten.

Wir hielten noch in Kauiri Cliffs am Golfplatz und nochmal in Waipu, wo wir wie oben erwähnt nochmal zwei Tage blieben.

Neugierig, was die nächsten Wochen uns bringen würden.

What will the next weeks bring us?
What will the next weeks bring us?

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